Vergütungspläne

Welcher Vergütungsplan ist der Beste?

Im Network Marketing werden sogenannte Vergütungspläne eingesetzt, die das Einkommen bestimmen. Welcher Vergütungsplan oder auch Marketingplan genannt ist nun der Beste? Der Unilevelplan, der Binärplan oder doch der Matrixplan? Heute möchte ich mit euch meine Erfahrungen mit verschiedenen Vergütungsplänen teilen, die ich über mehrere Jahre gesammelt habe. Zuerst einmal möchte ich euch die gängigsten Pläne vorstellen und erklären…

Der Unilevelplan



 

Der Unilevelplan ist der am häufigsten verwendeten Marketingpläne. Bei einem Unilevelplan gibt es keine Einschränkungen in der Breite, aber eine begrenzte Tiefe. Man kann zwar unendlich viele Firstliner sponsorn aber in der Tiefe ist relativ schnell Schluss. Auch wenn sich in der Downline 10000 Leute befinden, unter der 5. Ebene wird nicht mehr vergütet. Stattdessen gibt es einen relativ hohen Bonus auf jede Ebene zusätzlich, nicht nur auf die einzelnen Partner.

 

Vorteile eines Unilevelplans

  • Leicht verständlich

  • Unbeschränkte Zahl der Firstliner und leichter Strukturaufbau

  • Leichter erreichbare Ziele in der Qualifikation für höhere Bonusstufen

Nachteile eines Unilevelplans

  • Eine Einschränkung der Tiefe bei den Ebenen auf wenige Level begrenzt die Einkommensmöglichkeiten.

  • Hohe Provisionen meist erst in den tieferen Ebenen

 

Der Breakawayplan

Es gibt im Breakawayplan verschiedene Umsatzbeteiligungen auf die direkten Empfehlungen. Ab der ersten Stufe z.B 10 %, ab der zweiten 15 %, aber der dritten 20% usw. Eine höhere Position erreicht man in der Regel durch Erreichen eines bestimmten Umsatzes. Ein sehr leistungsbezogener Plan, der aber auch hohe Vergütungen mit sich bringen kann. Der Breakaway wird relativ selten eingesetzt.



Der Binärplan

Jetzt kommen wir zum Plan aller Pläne, wie viele sagen, der berühmte Binärplan, auf den ich hier intensiv eingehe. Der Binärplan besteht aus 2 sogenannten Beinen, ein linkes und ein rechtes. Das kleinere nennt sich in der Regel Payleg und das größere Powerleg. Das bedeutet du kannst nur 2 Firstliner in die Breite sponsorn, alle anderen komm unter die beiden. An sich eine gute Idee.

Der Vorteil dieses Plans ist, dass er so gut immer immer bis in die unendliche Tiefe vergütet. Zusätzlich gibt es oft einen sogenannten Matching Bonus, das bedeutet, man wird nicht nur auf den Umsatz des gesamten Teams vergütet, sondern auch auf seine direkten Partner. Bei 20 aktiven direkten Partnern, die angenommen “nur” 500 € verdienen, kommt da schon ein nettes Sümmchen zusammen. Ich kenn derzeit aber nur 1 Unternehmen, welches einen 100 % Matching Bonus zahlt. Bedeutet, verdient ein direkter Partner 1000 €, verdiene ich die auch.

Dieser Plan hat aber auch einige Nachteile. Das “Problem” dieses Plans ist die Werbung mit dem sogenannten Spillover. Viele, die mit so einem Plan arbeiten ziehen besonders leichtgläubige, unerfahrene und faule Leute an. Meistens wird mit Sprüchen geworben wie “Downline baut sich automatisch auf” oder “Andere machen die Arbeit für dich” oder “Jeder braucht nur 2 Partner dann läuft es” usw… Die meisten Leute steigen nur aus diesem Grund ein in der Hoffnung eine große Downline aus dem Nichts zu bekommen. Aber eigentlich sollte man in ein Unternehmen einsteigen wegen der Produkte oder der genialen Idee, nicht weil man total Geldgierig ist.

Wenn man Glück hat kommt man auch in ein starkes Team und hat relativ schnell einige Partner unter sich aber dann kommt das zweite Problem. Jeder Plan den ich kenne zahlt erstmal nur auf das kleinere Bein also das Payleg aus, wie der Name schon sagt. Das heißt habe ich links einen Umsatz von 50000 €, aber rechts keinen, bringen mir die 50000 € auch nichts. Es gibt Pläne die zahlen auch auf das große Team Provision, aber dafür muss man meist erst eine bestimmte Stufe erreicht haben.

Und so wurde der gute Ruf dieses eigentlich meiner Meinung nach sehr guten Plans, mit dem man durchaus eine Menge verdienen kann durch dubiose Systeme und Leute kaputt gemacht, die diesen Vergütungsplan genutzt haben um Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen und es immer noch tun.

 

Der Matrixplan

 

Zu guter Letzt noch der Matrixplan, in dem Falle hier eine 3er Matrix. Das selbst Prinzip wie bei einem Binärplan. Hier 3 Partner in der Breite und alle anderen kommen drunter. Diese Matrixpläne sind haben den Vorteil, dass sie leicht zu erklären sind, relativ hohe Provisionssätze bieten, weil die Gesamtprovision durch wenige Ebenen geteilt wird und wenig Sponsor-Tätigkeit und dadurch wenig Strukturmanagement.

Es gibt aber auch hier einige Nachteile. Bei kleinen Matrixplänen wird die Provisionsgrenze schnell erreicht. Bei einer 3×3 Matrix ist das Ding bei 27 Leuten voll und man muss sich eine neue Position kaufen unterhalb der Matrix. Dies führt zu einer großen Unübersicht. Meiner Meinung nach sind solche Systeme sehr kurios und meist schnell verschwunden, da meist gar kein Produkt dahinter steht und das System nur von neuen Einzahlungen lebt.

 

Mein Fazit:

Den besten Plan gibt es meiner Meinung nach nicht. Jeder hat seine Vor und Nachteile und keiner ist perfekt. Ich habe mehrere Pläne kennengelernt und meiner Meinung nach gibt es nicht den perfekten. Man kann aber mit jedem Plan erfolgreich werden. Mit jedem Plan wurden und werden viele Menschen erfolgreich, wenn der Fleiß stimmt. Man muss egal ob es ein Unilevel oder Binärplan ist hart arbeiten auch wenn es manche nanders rüber bringen. Einen Vergütungsplan sollte man nicht direkt verurteilen, verurteilen sollte man eher Leute, die probieren mit Dingen wie Spillover die Leute zu ködern.